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Freitag, 29. April 2016

Oracle SOA Cloud Service per SSH-Tunnel anbinden

In diesem Teil des Tutorials wird via PuTTY ein SSH-Tunnel zur im vorherigen Teil angelegten SOA Cloud Service (SOACS) Instanz aufgebaut


Hierfür wird zunächst die public IP-Adresse benötigt, die in der Service Console des zugehörigen Compute Service kopiert werden kann.


Weiter geht es in PuTTY. Auf der Einstiegseite wird die public IP-Adresse eingefügt. Hier kann die Verbindung auch für die weitere Verwendung gespeichert werden.


Unter Connection/Data wird der Username 'opc' eingetragen.


'Don't start a shell or command at all' wird unter Connection/SSH aktiviert.


Der private key wird unter Connection/SSH/Auth ausgewählt.


Schliesslich werden unter 'Tunnels' die Ports ausgewählt, die weitergeleitet werden sollen. Der Port für den Admin-Server lässt sich aus der WebLogic Console kopieren, der Zugriff ist im letzten Teil beschrieben..


 Jetzt sollte die Konfiguration gespeichert werden. Danach kann der Tunnel gestartet werden.


Danach stehen unter den lokalen Ports die entsprechenden Ports der Cloud-Instanz getunnelt zur Verfügung. Unter localhost:7001/console findet sich dann die WebLogic Console ...


... und unter localhost:7001/em das Fusion Middleware Control. Damit ist der SSH-Tunnel fertig konfiguriert.

Donnerstag, 21. April 2016

Oracle Cloud: Storage Container verwalten per CloudBerry Explorer

Im lezten Kapitel dieses Tutorials wurde gezeigt, wie Storage Conainer in der Oracle Cloud einfach per REST-API verwaltet werden können. Da die Oracle Storage Cloud aber auch kompatibel zu den entsprechenden OpenStack API's ist, können gängige Tools mit OpenStack-Unterstützung verwendet werden. Dieses soll am Beispiel des CloudBerry Explorers demonstriert werden.


Als erstes muss ein entsprechender Account angelegt werden. Der CloudBerry Explorer kennt bereits die Oracle Cloud und bietet im File-Menü einen entprechenden Eintrag 'New Oracle Cloud Account'



In dem Dialog werden die Zugangsdaten eingegeben. Zu beachten ist hier, dass der User Name sich, genau wie beim Aufruf der REST-API, zusammensetzt aus Storage-[Identity Domain]-[Username].


Im CloudBerry Explorer werden dann die bereits vorhandenen Storage Container angezeigt, so auch der im letzten Teil angelegte dbBackupContainer. Über das 'New Container' Icon kann ein weiterer Container angelegt werden, der im weiteren für den SOACS benötigt wird (z.B. SOACScontainer).


Hier muss nur der Name vergeben werden, der Container type kann auf Standard bleiben.


Jetzt sollten hier beide, der per Rest API angelegte dbBackupContainer und der eben angelegte SOACScontainer hier aufgeführt werden.
Damit sind die benötigten Storage Container vorhanden, in den nächsten Kapiteln werden Cloud Services aufgesetzt die mit diesen Containern arbeiten

--> Nächster Schritt: Datenbank Instanz im Database Cloud Service einrichten

Montag, 18. April 2016

Oracle Cloud: Anlegen von Storage Containern per REST API

Für den Oracle Cloud Workshop werden zuerst zwei Storage Container im Oracle Storage Cloud Service benötigt. Wie diese per REST-API mittels wget erstellt werden beschreibt die Oracle Dokumentation unter 'Authenticating Access When Using the REST API'. Hier sollen zwei alternative Wege aufgezeigt werden: über die Firefox-Extension RESTClient und über das Windows-Tool CloudBerry Explorer for OpenStack.


Los geht es nach dem Login in die Oracle Cloud Services im Dashboard, in dem alle gebuchten Services aufgeführt sind.


Hier wird der Oracle Storage Cloud Service per Klick auf den Titel geöffnet.


Die URL vom benötigten REST Endpoint wird hier aufgeführt und kann für die weitere Benutzung kopiert werden. Zur Authentifizierung muss diese zunächst editiert werden, wie in der Dokumentation beschrieben. Von z.B.

https://gse0nnnnnnn.storage.oraclecloud.com/v1/Storage-gse0nnnnnnn

wird zunächst alles ab v1 entfernt, in diesem Beispiel also

https://gse0nnnnnnn.storage.oraclecloud.com/

Danach wird 'auth/v1.0' angehängt, das Ergebnis sieht also aus wie folgt:

https://gse0nnnnnnn.storage.oraclecloud.com/auth/v1.0


Mit dieser URL geht es dann weiter im Firefox mit der RESTClient Extension (oder natürlich in jeder anderen Browser/Extension-Kombination, die das gleiche tut), die für einen GET Request hier einkopiert wird. Bevor der Request aber ausgeführt werden kann, müssen die Informationen für Benutzername und Password per Header mitgegeben werden.


Hierzu wird im Menü Headers der Punkt 'Custom Header' ausgewählt.


Der erste Header ist X-Storage-User, als Value wird der Benutzername eingetragen. Dieser setzt sich zusammen aus dem festen String 'Storage-', dem Namen der Identity Domain, einem Doppelpunkt ':' und dem eigentlichen Benutzernamen. Da wir diesen Header häufiger benötigen, sollte er gleich als Favorite abgespeichert werden.
Auf dem gleichen Weg wird noch ein zweiter Header angelegt mit Name 'X-Storage-Pass' und als Value das Password des Users.


Das Ergebnis sollte wie oben aussehen, also die URL mit auth/v1.0 und die beiden custom Header. Der Request kann jetzt mittels 'Send' abgeschickt werden.


Zurück gibt es ein Authentication Token, welches für die weitere Verwendung kopiert wird.


Um einen neuen Container anzulegen, wird REST-konform einfach in eine nicht vorhandene Resource (= Storage Container) geschrieben. Da diese Resource noch nicht vorhanden ist, wird eine neue Angelegt. Der Name der Resource ist die Basis-URL, die wir oben aus der Seite des Storage Services kopiert haben und der Name des neuen Storage Containers (hier: dbBackupContainer).
Wichtig ist hier, dass (wie bei allen folgenden Anfragen) die beiden oben angelegten Header gelöscht werden und statt dessen ein neuer Header X-Auth-Token angelegt wird. Das eben erhaltene Authentication Token wird als Value eingefügt. Dann kann der Request per 'Send' abgesetzt werden.


Wenn alles geklappt hat, kommt die Anfrage mit '201 Created' zurück.


Die in der Instanz bereits vorhandenen Storage Container lassen sich ebenfalls per REST-API anzeigen. Praktischerweise kann der X-Auth-Token Header einfach stehen gelassen werden. Falls irgendwann ein 'unauthorized' Fehler kommt, ist vermutlich das Token abgelaufen und der erste Schritt muss wiederholt werden.
Die URL für die Abfrage ist:
https://gse0nnnnnn.storage.oraclecloud.com/v1/Storage-gse0nnnnnn?limit=15


Zurück kommt eine Liste der vorhandenen Storage Container, u.a. auch der eben angelegte dbBackupContainer.

Da der Oracle Storage Cloud Service neben der REST-API auch die OpenStack Swift Api spricht, wird im nächsten Schritt dieses Tutorials das Erzeugen eines Storage Containers über OpenStack mit dem Tool CloudBerry Explorer gezeigt.

==> Storage Container verwalten per CloudBerry Explorer